Während in Worriken am vorigen Wochenende der Saisonstart gemeinsam mit der Gruppe Roermond fiel; startete Ostfriesland gleich mit einem Trainingswochenende in die Saison.

In Worriken stimmten die Wetterbedingungen. Sonne, Wärme, wenig Wind, gepaart mit eisigem Wasser. Das erste Training war wie immer ein Ausloten dessen, was eventuell über den Winter vergessen wurde, oder was viell. wie von Zauberhand jetzt verstanden ist, und vorige Saison problematisch war. Auf jeden Fall freuten wir uns alle, endlich starten zu können.

Einige Bilder der ersten zwei Trainings und von den osftriesischen Trainingstagen findet ihr unter Impressionen.

Den ausführlichen Ostfriesenreport von Lars könnt ihr hier verfolgen.

Trainingstage „erstes  Mai-Wochenende 2017" in Aurich

 

Moin liebe Wasserarbeitsfreunde,

die Trainingstage, im schönen Ostfriesland, begannen am Freitag den 28. April bei wechselhaftem aber trockenem Wetter. Für die meisten von uns war es das erste Training nach der langen Winterpause, dementsprechend haben wir es ruhig angehen lassen um Mensch und Tier zu schonen. Aber die ersten Trainingsaufgaben zeigten, dass unsere vierbeinigen Freunde, bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler fast nicht vergessen hatten.   Die Wassertemperatur an diesem Tag soll, nach Aussage des Hausmeisters, bei ca. 10°C gelegen haben. Irgendwie wollte aber keiner von uns dieser Schätzung Glauben schenken, den die Realität empfanden die Meisten dann doch anders. Aber: „Wat mutt dat mutt“.

 

Am Samstag hat sich Wettertechnisch gegenüber dem Freitag nicht wirklich etwas getan.  Bis auf einen Schauer kurz nach dem Aufbau blieb es den Rest des Tages Trocken und somit hatten wir, bis auf den mäßigen Wind, gute Bedingungen zum Üben. Leider ereilte am zweiten Trainingstag einige eine fiese Erkältung, welche scheinbar sehr aggressiv um sich ging (1. Norddeutsche Weisheit: „ Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“). Die Erkältung hat glücklicherweise nur Frauen erwischt! Nicht auszudenken was geschehen wäre wenn es die Herren der Schöpfung ereilt hätte. Wahrscheinlich wäre das Training wegen akuter „Männergrippe“ abgesagt worden.

 

Während des Trainings wurden wir von Elke und Vivian mit Kuchen, und von Onkel Jürgen natürlich mit Leckereien aus Bonn versorgt. Diejenigen von uns die nicht aktiv am Training teilgenommen haben,  nutzten die Zeit während der Trainingseinheiten um Fotos zu schießen oder einfach nur um sich auszutauschen. Die aktiven Teilnehmer mussten währenddessen, trotz teilweise 8- 10mm Neo’s mit Schüttelfrost, Klappernden Zähnen und roten Nasen kämpfen. Den Hunden schienen die Wassertemperaturen, bis auf Joy und Enja, eher weniger auszumachen. Aber auch die beiden kleinsten unter unseren Vierbeinern bissen die Zähne zusammen und zeigten ihr können.

Dann kam er, der Sonntag. Was für uns Ostfriesen „ n‘ büschn Wind“ ist, war für unsere zugereisten Freunde schon hart an der Grenze des machbaren (2. Norddeutsche Weisheit: „ Sturm ist erst wenn die Schafe keine Locken mehr haben“). Aber mal ehrlich: mit 12 Volt Motoren bei Teilweise Windstärke 6-7 und einem mit Luft gefülltem Boot hat dieser Tag alles vom Bootsfahrer abverlangt. Teilweise wurde das Boot eher von Helfern raus geschoben und auf Position gehalten als es mit Hilfe der Motoren zu versuchen.   Da wir auflandigen Wind hatten gingen die meisten Kommandos des Hundeführeres auf den ersten Metern verloren, so dass die Hunde im Wasser schwer zu erreichen waren, welches das Training zusätzlich erschwerte. Wohl dem der nicht erkältet war und eine laute Stimme hatte.

 

Was den Sturm entschädigte, war die Sonne. Sie war von morgens bis abends für uns da und wärmte doch ein wenig die Verkühlten Wasserarbeiter.

Als plötzlich jemand rief: „Das Pizzataxi ist da!!!!“ dachten doch mehrere von uns es handelte sich um einen Scherz. Aber als der Wind einen Hauch von Oregano an das Wasser trug, wussten wir es war kein verspäteter Aprilscherz. Da hielt es für einen Moment nur noch wenige im Wasser und es wurde das Pizzablech gestürmt. Hier noch mal einen Dank an Moni und Wolfgang! Es war wirklich Lecker.

 

Nach Beendigung des Sonntagstrainings wurden vorsichtshalber die Uhren noch einmal verglichen damit beim Abendessen niemand zu spät kam und sich schon am Bier satt getrunken hatte. Da alle im vergangenen Jahr von der „Stadtperle“ in Aurich begeistert waren, haben wir uns gedacht warum was Neues ausprobieren und dabei eine Enttäuschung zu Riskieren, wenn man weiß wo es schmeckt. Es wurde noch einmal über die vergangen Tage, die bevorstehende Landesmeisterschaft der Wasserarbeit in Aurich und über „dit un dat“ geplaudert. Eigentlich wurde es an unseren Tischen nur ruhig als das Essen kam.

Als Dank für die schönen Trainingstage in Aurich gab es dann noch kleine Präsente in Form von Kühlschrankmagneten mit Fotos der jeweiligen Teams. Hier nochmal ein „Dankeschön“ dafür. Es wurde hervorgehoben wie gern unsere Vereinskameraden uns hier in Ostfriesland besuchen und sich willkommen fühlen. Aber auch das Team Aurich möchte nochmal sagen, das es auch für uns immer eine gelungene Abwechslung und Freude ist, wenn wir Besuch von anderen Ortgruppen bekommen.

Den Abend in der „Stadtperle“ ließen wir danach dann noch mit Cocktails, Kaffeespezialitäten und Eis ausklingen bevor alle angereisten Colonias in ihre Ferienwohnungen oder zum Campingplatz am Ottermeer in Wiesmoor zurückfuhren.

 

Für den Montag wurde noch einmal ein Training in etwas abgespeckter Personenzahl am Tannenhausener See vereinbart, welches aber durch akute Krankheitsfälle und einiger Absagen der Hundeführer, an das 2. Trainingsgewässer der Ortsgruppe Aurich nach Dietrichsfeld verlegt wurde. Dort wartete der See bereits mit bestem Wetter und idealen Windverhältnissen auf die übrig gebliebenen Colonias. Was am Vortag niemand für möglich hielt, nämlich im T-Shirt!!! am See zu sitzen und zu schwitzen, wurde in Dietrichsfeld Realität.

Es wurde ein gemütliches Training in überschaubarer Personen- und Hundezahl.

An diesem Montag den 01. Mai endeten die Trainingstage in Ostfriesland und wir die Ortsgruppe Aurich bedanken uns noch einmal für euer Engagement was den Auf- und Abbau der Trainingsgeräte betrifft, sowie das Freundschaftliche miteinander.

 

Wir hoffen im kommenden Jahr 2018 wieder viele „Colonias“ bei uns im Norden empfangen zu dürfen und freuen uns auf ein Wiedersehen vielleicht sogar schon in diesem Monat. Denn Die Ortsgruppe Aurich wird am 27. Mai die Landesmeisterschaften der Wasserarbeit in Aurich Tannenhausen ausrichten.

 

Bis dahin viel Erfolg und vor allem Gesundheit für Mensch und Tier.

 

 







    






    

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